Schon Aristoteles wies auf die Beziehung zwischen unserem Seelenleben und dem hin, was wir im Aussen erleben. Bis heute forscht der Mensch daran, das Innen zu erklären und zweifelsfrei zu benennen, was uns von Gott gegeben, durch unser Zutun selbst erschaffen oder uns durch das Schicksal selbst und universelle Kräfte aufgebürdet wird. Die Benennung und Bewertung spielt hier stets eine wichtige Rolle, wenn es um wissenschaftliches Arbeiten und die Legitimation der eigenen Aussagen geht.

Ist eine Aussage richtig, weil sie schon einmal niedergeschrieben wurde? Wer entscheidet, was richtig und nicht richtig ist? Und was bedeutet das für jeden Einzelnen und letztendlich für mich?

Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich mit dem Lesen von Gesichtern, dieses Wissen anderen Menschen zu vermitteln und lerne stets dazu. Was, wenn das Lernen und das Entdecken das Geheimnis ist und nicht etwa, das wiederzugeben, was vermeintlich richtig ist bzw. schon einmal so deklariert wurde oder einfach eine größere Masse für richtig hält?! Was, wenn das Lernen und [uns] Entwickeln Teil unseres Weges ist und für jeden Einzelnen als Aufgabe und Schlüssel zu Erfüllung und Lebensglück zugleich verstanden werden kann?!

Dieses Jahr werden wir vermehrt mit Lernerfahrungen und Pauschalbewertungen konfrontiert. Vielen Menschen ist das anzusehen, vorausgesetzt, wir können das Gesicht eines Menschen sehen. Ich lade jeden ein, sich die Gesichter unserer Mitmenschen anzusehen und auch das eigene Gesicht zu zeigen. Um über den ersten Eindruck und unser Bauchgefühl hinaus Informationen aus den Gesichtern unserer Mitmenschen ablesen zu können, braucht es nicht viel. Mit der Reading Faces MaierFendler Ausbildung zum Gesichtsleser und weiteren Modulen wird dies noch einfacher und erlebbar.